So begann es

 
Die Erfolgsgeschichte des RdT begann als Herbert Geyer in München als deutscher Repräsentant von WORLD TAPE PALS (WTP) Dallas/Texas USA erkannte, dass die deutschen Tonbandamateure dem von dieser Tonband-Vereinigung gepflegten Tonbandbriefaustausch auf der internationalen Ebene nur deshalb fernblieben, weil sie der hierbei gebräuchlichen englischen Sprache nicht mächtig waren. Er gründete im Jahre 1957 den RING DER TONBANDFREUNDE in Deutschland, der - wie sein großer Bruder WTP - nach dem Motto "Der Weltfrieden ist nur eine Sache der Verständigung" den Austausch von Tonbandbriefen in deutscher Sprache aufnahm. 
Von Anfang an nahmen die deutschen Tonbandfreunde auch am internationalen Austausch von Tonbändern teil, und viele ausländische Tonbandamateure wurden Mitglieder im RdT.
Das erste Adressen- und Interessen-Verzeichnis, umfasste anfangs rund 20 Namen, aber schon im März 1960 ging die Anmeldung des eintausendsten Mitgliedes ein. Dieser Mitgliederzuwachs bedurfte einer guten Organisation, dank der Mitarbeit von vielen ehrenamtlichen Helfern ist dies problemlos gelungen. 
Die gute Zusammenarbeit mit Tonbandgeräteproduzenten, Bandherstellern und Mikrofonfirmen hat auch wesentlich zum Wachsen des RdT und der Nationalen und internationalen Anerkennung beigetragen.
Seit dem 1.November 1960 gehört der RdT der Federation Internationale des Chasseurs de Sons (FICS) als Mitglied an. Der im Oktober 1960 in Amsterdam tagende Kongress dieser internationalen Tonjäger-Organisation erklärte den RdT zu seinem Repräsentanten in Deutschland und übertrug ihm damit die alleinige Vertretung aller deutschen Tonbandamateure im internationalen Raum.
Zu den sich daraus ergebenden Aufgaben gehört auch die alljährliche Durchführung des Nationalen und internationalen Wettbewerbs der besten Tonaufnahmen (NWT und IWT).